Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit Vor ein paar Jahren, beim Studium des Alten Testamentes, dem Buche Sacharja, fiel mir etwas auf: Die Dominanz eines ‚HERRN Zebaoth‘, ausgerech- net am Ende des Alten Testamentes - es erschien mir wie eine Botschaft an das beginnende Neue Testament, siehe Sacharja 1, 3: Wendet euch zu mir, sagt der Herr Zebaoth, dann will ich mich euch zuwenden, sagt der Herr Zebaoth. Zu wem sagt er das? Zu den Juden! Er sagt es nicht zu den Hebräern oder den Israeliten und auch nicht zu den Christen! Nach jüdisch/christlicher Theo- logie hat Gott (der Gott des AT) viele Namen; die Juden sprechen von 72 Namen, die Christen bringen es immerhin auch schon auf etwa 22 Namen. Wer aber weiß schon, dass von all den Namen ein einziger im Neuen Testament benutzt wird? Es ist die Rede vom Herrn Zebaoth! Dieser heißt auf griechisch ‚kyrion sabaot‘, auf hebräisch ‚adon zebaoth‘. Nein! Er heißt nicht ‚jhwh zebaoth‘ und auch nichtHERR Zebaoth‘ - im Neuen Testament! ADON Zebaoth - der Herr der himmlischen Heerscharen! Welcher Bibelleser weiß schon, dass die Torah ‚zebaothfrei‘ ist? Wer weiß schon, dass dieser Adon Zebaoth im Buch Sacharja davon spricht, dass Moses sein Knecht ist bzw. war? Wie ist das möglich? Das ist nur möglich mit der falschen Monotheismus-Theologie der Juden, die die Christen übernommen haben: Ein Gott - unendlich viele Namen. Aber das ist eine Irreführung, die der Bibel nicht gerecht wird. Du, Leser dieser Zeilen, wirst dich entscheiden müssen: Die Bibel oder die Theologen!
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